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Barcodes vs. QR-Codes: Welchen brauchst du?

Ein praktischer Leitfaden zur Auswahl zwischen 1D-Barcodes und QR-Codes für dein Projekt.

RunToolz Team20. Januar 20262 min read

Du brauchst einen scannbaren Code. Sollte es diese vertikalen Linien (Barcode) oder ein quadratisches Muster (QR-Code) sein?

Die Antwort hängt davon ab, was du kodierst und wer es scannt.

Traditionelle Barcodes (1D)

Die gestreiften Muster, die du auf Produkten siehst. Sie kodieren Zahlen oder kurzen Text in einer Serie vertikaler Linien.

UPC-A: 12 Ziffern. Standard für US-Einzelhandelsprodukte.

EAN-13: 13 Ziffern. Internationale Produktcodes. Dein Supermarkt verwendet diese.

Code 128: Variable Länge. Buchstaben und Zahlen. Verbreitet in Versand und Logistik.

Code 39: Alphanumerisch. Verwendet in der Automobil- und Verteidigungsindustrie.

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QR-Codes (2D)

Quadratische Raster, die viel mehr Daten speichern. Bis zu 3.000 Zeichen im Vergleich zu etwa 20 bei traditionellen Barcodes.

QR-Codes können URLs, Kontaktinformationen, WLAN-Zugangsdaten oder reinen Text enthalten. Sie sind mittlerweile überall – Speisekarten, Zahlungen, Marketingmaterialien.

Möchten Sie es selbst ausprobieren?QR-Code generieren

Wann du Barcodes verwenden solltest

Produktidentifikation. Einzelhandels- und Lagerverwaltungssysteme erwarten 1D-Barcodes. Die Infrastruktur ist dafür gebaut.

Platzbeschränkungen. Ein Barcode ist schmaler als ein QR-Code. Gut für Etiketten, bei denen die Breite wichtig ist.

Etablierte Workflows. Wenn Scanner und Software bereits Barcodes erwarten, solltest du nicht wechseln.

Wann du QR-Codes verwenden solltest

URLs und Links. Niemand tippt https://example.com/promo/2024/spring-sale. QR-Codes eliminieren diese Hürde.

Mobiles Scannen. Smartphone-Kameras lesen QR-Codes nativ. Traditionelle Barcodes benötigen Apps.

Mehr Daten. Visitenkarten, WLAN-Passwörter, Event-Tickets – alles, was über einfache Zahlen hinausgeht.

Häufige Fehler

QR-Codes mit winzigen Daten. Einen QR-Code nur für eine Produktnummer zu verwenden, verschwendet Platz. Verwende einen Barcode.

Unlesbare Größen. QR-Codes benötigen Mindestgrößen, um zuverlässig gescannt zu werden. Teste in der tatsächlichen Druckgröße.

Keine Fehlerkorrektur. QR-Codes haben eingebaute Redundanz. Nutze sie – stelle die Fehlerkorrektur auf mindestens Level M.

Vergessen zu testen. Drucke den Code, versuche mit verschiedenen Smartphones zu scannen, bei unterschiedlichem Licht. Was auf dem Bildschirm gut aussieht, kann in der Realität versagen.

Praktische Tipps

Für Einzelhandelsprodukte bleib bei UPC oder EAN. Die Systeme sind standardisiert.

Für alles, was kundenorientiert und mobil ist, gewinnen QR-Codes. Die Leute haben Smartphones, keine Barcode-Scanner.

Für interne Inventur funktioniert beides. Passe dich an bestehende Systeme an.

Für gedrucktes Marketing füge immer eine kurze URL neben dem QR-Code hinzu. Nicht jeder scannt, und Codes können versagen.


Beide Formate lösen unterschiedliche Probleme. Barcodes für etablierte Einzelhandelssysteme und kompakte numerische Daten. QR-Codes für URLs, mobile Nutzer und alles, was mehr als ein paar Zeichen erfordert. Wähle basierend auf dem Anwendungsfall, nicht auf der Technologie.